Browser

Browser

Der Browser ist Ihr Werkzeug um das Internet zu verwenden. Er ist gewisserma√üen eine T√ľr durch die Informationen eintreten, auf Ihrem PC dargestellt werden. Es gibt mehrere dieser “T√ľren” - sie sind unterschiedlich gut abschlie√übar.

  • Internet Explorer (Microsoft) ist automatisch mit Windows installiert
  • Mozilla Firefox (Mozilla.org) kostenlos im Netz verf√ľgbar
  • Opera (Opera Software ASA) ebenfalls frei verf√ľgbar
  • Chrome (Google)                                “
  • Safari (Apple)                                      “

...um nur die wichtigsten zu nennen.

Ich betrachte diese Browser hier hauptsächlich unter Sicherheitsaspekten.

Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen dem Internet Explorer (IE) und den anderen Browsern: der IE ist Teil des Betriebssystems, alle anderen sind Anwendungen. Das ist einerseits ein Vorteil f√ľr den IE, denn er kann Installationen ausf√ľhren; z.B. Microsoft update. Es ist aber auch eine Gefahr.

Internet Explorer

Kurz charakterisiert: ein Browser mit erheblichen M√§ngeln bei √§lteren Versionen, siehe Tabelle, und gro√üen Sicherheitsl√ľcken, ebenfalls versionsabh√§ngig. Mittelm√§√üig schnell (Versionen ab .8), teilweise nicht ganz pr√§zise bei der Darstellung von Inhalten, geringe Systembelastung, unkomfortabel.

Sicherheit?

 Der IE versteht als einziger Browser die Scriptsprache VBscript. Das ist n√∂tig damit er installieren kann, aber auch gef√§hrlich weil VBscript leicht zu erlernen ist und problemlos in eine Website eingebaut werden kann. VBscript ist m√§chtig, kann.z.B. auf das Dateisystem zugreifen, l√∂schen, kopieren, umbenennen, Ordner erzeugen, verschieben, installieren. Damit hat der IE eine Schw√§che die kein anderer Browser hat; es ben√∂tigt zus√§tzlichen Aufwand um sich gegen Risiken die aus dieser F√§higkeit resultieren,  zu sch√ľtzen.

 IE Version 9 : abgespeckt, noch weniger Komfort, aber einige Sicherheitsl√ľcken endlich behoben. Schneller geworden, aber dennoch langsam im Verleich zu Opera, Firefox, Chrome.

IE-Sicherheit

“Sicherheitsl√ľcke beim Internet Explorer: Das Bundesamt f√ľr Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor der Benutzung des Microsoft-Browsers. Die Experten raten, bis zur Behebung des Problems alternative Browser zu nutzen, die zum kostenlosen Download bereitstehen.
(http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,672183,00.html)

Tja, die Fehlerbehebung. Da ist Microsoft leider zögerlich; manche Fehler bestehen schon seit Jahren. Dazu kommt, MS veröffentlicht normalerweise updates nur einmal pro Monat (patch day) - das kann eine zusätzliche Gefahr darstellen, denn innerhalb von vier Wochen können sich Viren weltweit verbreiten. Nur wenn es ganz dick kommt, bietet Microsoft auch zwischendrin updates an. Systemsteuerung, Internet Optionen

Das Sicherheitsmodell des IE basiert auf einem “Zonen” - Konzept. Sie k√∂nnen f√ľr verschieden Zonen unterschiedliche Einstellungen vornehmen. F√ľr die Internetzone kann ich nur raten, die h√∂chste Stufe einzustellen: Systemsteuerung, Internet Optionen.

F√ľr das Intranet reicht die mittlere Stufe.

“vertrauensw√ľrdige Sites” ist ein fragliches Konzept. Eine Site die heute Virenfrei ist, kann morgen infiziert werden.

In die Zone “eingeschr√§nkte Site” k√∂nnen Sie selbst URL’s eintragen die Ihnen als gef√§hrlich aufgefallen sind.. .da lacht der Fachmann. Wenn Ihnen so etwas aufgefallen ist, haben Sie sich ja bereits einen Virus eingefangen.

Das Zonenkonzept ist veraltet und bietet nur eine relative Sicherheit.

das ergibt folgenden Rat: (IE bis V.8)

Verwenden Sie den Internet Exlorer nicht, au√üer f√ľr Besuche bei Microsoft update. Stellen Sie f√ľr die Internet Zone die Sicherheitsstufe auf “hoch” ein.

IE V9: Verwenden Sie den IE 9 nur f√ľr Sites die Ihnen als seri√∂s bekannt sind.  Zum surfen auf unbekannten Sites ist er immer noch zu riskant. bei Win7/8 auf V 10 upgraden!

Aber: nicht deinstallieren. Er wird f√ľr automatische updates ben√∂tigt, siehe Windows-Seite.

Sie k√∂nnen auch die Sicherheitsstufen selbst definieren. Das erfordert aber gute Kenntnisse von Webtechniken (Stufe anpassen).  Leeren Sie regelm√§ssig die Cache (“Temporary Internet Files”) - ebenfalls per Internet Optionen. Sobald sie wenigstens einen zweiten Browser installiert haben, machen Sie ihn zum Standartbrowser. damit werden URL’s automatisch mit dem gew√§hlten Browser ge√∂ffnet.

IE-Versionen: √§ltere Versionen, vor V.7, sind indiskutabel. Sie sind nicht nur unsicher, sondern auch extrem langsam und bieten etliche Fehldarstellungen. V8, V9 sind ertr√§glich - aber es geht besser - siehe weiter unten. IE 7,8,9 laufen nicht auf Windows ‘2000, IE 9,10 nicht auf auf XP.Sofern Sie ein √§lteres Windows verwenden, installieren Sie die jeweils h√∂chste m√∂gliche Version!

Sie können so viele Browser installieren wie sie wollen. Es ist auch problemlos möglich zwei oder mehr Browser gleichzeitig zu betreiben.

Mozilla Firefox

Der Liebling der Medien. Wird oft als der sicherste Browser bezeichnet. Ein schneller Browser, sicherer als der IE, aber nicht ohne Sicherheitsl√ľcken. Bietet √ľber Plugins Erweiterungen an, je nach Geschmack und Bedarf - was nicht ganz ohne Risiko ist. Die Grundversion ist eher spartanisch. Mittlere Systembelastung, √§ltere Versionen haben da schwere M√§ngel. Firefox ist open source.

Firefox-Sicherheit

Der Fuchs selbst (ohne Plugins) kann als sicher bezeichnet werden, auch wenn er da nicht der Beste ist. Das h√§ngt nat√ľrlich auch wieder von den Einstellungen ab die der User vornimmt. Er ist aber nach dem IE der zweite Fehler-Riese; wobei die M√§ngel aber wesentlich harmloser sind. Das liegt vor allem daran da√ü Mozilla nicht allzu schnell updates anbietet, soda√ü Fehler l√§nger bestehen bleiben. Anders als der IE interpretiert er VBScript nicht. Script-Kids gehen also leer aus.

Plugins k√∂nnen erhebliche Gefahren ausl√∂sen da sie (open source) von jedermann erstellt werden k√∂nnen und daher nicht den gleichen Standard erf√ľllen wie der Browser selbst. Sie f√ľhren auch oft zu Abst√ľrzen die dann eine Neuinstallation (alle Plugins und Profile vorher l√∂schen!) erfordern.

 Versionen: Alle vor V 3.1 haben einen √ľblen Fehler, der aber nicht die Sicherheit beeintr√§chtigt: Speicher, der von Tabs belegt wird, gibt er nicht wieder frei. Also wird, wenn man flei√üig Tabs √∂ffnet und schlie√üt, allm√§hlich der ganze Speicher belegt, bis zum Stillstand der Maschine . Neustart erforderlich. Mit der Version 3.1 wurde der Fehler kleiner, blieb aber vorhanden. Firefox ist immer noch ein Ressourcenfresser, hat sich aber gebessert.

also rate ich:

Firefox k√∂nnen Sie verwenden, aber installieren Sie die neueste Version. Bevor Sie ein unbekanntes Plugin verwenden, durchsuchen Sie das Netz nach Kommentaren dazu. Rechnen Sie mit Neuinstallationen wenn Sie viele Plugins installieren und diese St√∂rungen ausl√∂sen. Wenn Sie sehr viele Tabs pro Sitzung √∂ffnen und schlie√üen, ist er nicht die beste Wahl. Kleinere Macken m√ľssen Sie tolerieren, eine Gefahr stellt er aber nicht dar.    

Opera

Der einzige Europ√§er (Norwegen). Mit Abstand der komfortabelste Browser, zusammen mit Chrome auch der Schnellste. Ebenfalls durch Plugins erweiterbar, die aber von Herstellern stammen und von Opera gepr√ľft sind. Der innovativste Browser, oft werden die bei Opera entwickelten Features sp√§ter vom Firefox √ľbernommen. M√§√üige Systembelastung, wird beim schlie√üen komplett aufgehoben.

Opera-Sicherheit Opera Sicherheitseinstellungen

Keine bekannten Sicherheitsl√ľcken,  erf√ľllt die meisten Webstandards, sehr schnelle Reaktion bei auftretenden Fehlern. Plugins √§ndern den Sicherheitsstandard nicht. Vorbildlicher Schutz vor gef√§hrlichen Sites (werden gar nicht ge√∂ffnet) - sofern Sie (mal wieder..) die Einstellungen richtig gesetzt haben. Siehe Bild: wenn die Option Betrugsversuch-und Schadsoftware-Schutz aktivieren gesetzt ist, pr√ľft Opera vor dem √∂ffnen die Site auf Gef√§hrdungen.  Sie werden dann gewarnt, und die Site nicht ge√∂ffnet.

Cookies werden angezeigt und können gelöscht werden.

Passwortschutz f√ľr Kennw√∂rter m√∂glich.

nur kurz erw√§hnt  (kein Sicherheitsthema)

(Opera12)

Sie können direkt mit dem Browser Dokumente ins Netz stellen (Opera Unite) oder einen Chat eröffnen. Langsame Verbindungen werden beschleunigt (Opera Turbo) - diese Features hat kein anderer Browser. Sie beeinträchtigen die Sicherheit nicht.

updates

Kleinigkeiten werden automatisch ausgebessert, der User merkt nichts davon. Neue Versionen aber nicht! Sie werden darauf hingewiesen da√ü eine neue Version vorliegt, m√ľssen aber die Installation best√§tigen. Zum installieren m√ľssen Sie ein Administratorprofil verwenden.

Versionen: Da Opera immer mit neuen Ideen aufwartet, immer die neueste Version installieren. Versionen vor 9.0 nicht mehr verwenden (langsamer).

also rate ich:

Die beste Wahl. Installieren Sie Opera, wenn Sie weder Sicherheits- noch andere Probleme haben wollen. Plugins m√ľssen Sie nicht √ľberpr√ľfen. Kein Browser sch√ľtzt besser vor gef√§hrlichen Websites. Nehmen Sie neue Versionen an. Schnell ist er auch noch..na also, geht doch... 

Chrome

Das “dual-use-product” von Google. Dieser Browser gl√§nzt mit Schnelligkeit (kaum langsamer als Opera) und ganz gutem Komfort. M√§√üige Systembelastung, keine bedenklichen Sicherheitsm√§ngel. Dennoch gibt es einen wichtigen Grund ihn nicht zu verwenden: Google hat gute Gr√ľnde ihn anzubieten, denn er dient nicht nur dem User, sondern auch dem Hersteller...

Chrome-Sicherheit

 Was Viren, Trojaner und Hacker angeht, ist Chrome unbedenklich. Seine M√§ngel zeigen sich im Bereich Privatsph√§re: Google nutzt diesen Browser (wie auch die Google Toolbar √ľbrigens) um das Surfverhalten der Anwender auszuforschen, um seine Suchmaschine damit zu f√ľttern. Das mag man im privaten Bereich unbedenklich finden, die Fachwelt ist sich einig da√ü so etwas eine Gefahr ist: nicht f√ľr den PC, aber f√ľr den Markt.  Google versucht sich eine Monopolstellung zu verschaffen.

Eine denkbare Gef√§hrdung ergibt sich auch daraus da√ü Google die gesammelten Daten f√ľr Werbezwecke einsetzt, und auch amerikanischen Regierungsbeh√∂rden Einblick gew√§hrt.

das ergibt den Rat:

Verzichten Sie auf diesen “Spionage-Browser”. Sie bekommen die gleichen Leistungen wie bei Opera - aber weniger Komfort, und leicht bessere als beim Firefox; aber Sie bekommen auch ein unkalkulierbares Risiko wegen der Datensammelei. Das ist schlicht unn√∂tig, und warum einen m√∂chtegern-Monopolisten unterst√ľtzen. Nicht verwenden.

Aus diesem Grund verzichte ich auf eine detaillierte Besprechung.

Alternative: Opera (neue Versionen √ľber 15).

Beruht auf dem gleichen Ansatz wie Google Chrome (Chromium), enth√§lt aber keine Routinen zur √úbermittlung von Daten an Google.  Ist an Schnelligkeit wohl nicht zu √ľberbieten, aber nicht so komfortabel wie der “normale” Opera (12).

Safari

Der Browser von Apple. Auf einem MAC-PC bietet er einen Vorsprung gegen√ľber den Konkurrenten, auf einem Windows-PC liegt er im Mittelfeld.  Seine Oberfl√§che weicht (apple-typisch) etwas von Windows ab, das ist gew√∂hnungsbed√ľrftig. Schnell, etwa wie Firefox und m√§√üige Systembelastung.

Safari-Sicherheit

Keine bekannten Sicherheitsl√ľcken. Allenfalls Schwierigkeiten die der Benutzer ausl√∂st weil er Windows-typische Dialoge und Begriffe gew√∂hnt ist und deshalb falsche Einstellungen vornimmt. Also die Hilfe gr√ľndlich lesen.

ich rate also:

Auf einem Mac unbeschr√§nkt eine gute Empfehlung, auf Windows nicht herausragend. Wenn Sie beide Systeme verwenden erleichtert er die Bedienung, Am ehesten vergleichbar mit dem Fuchs, k√∂nnen sie √ľberlegen welcher der beiden Ihnen besser gef√§llt - reine Geschmackssache .

Es gilt f√ľr alle Browser...

...da√ü es sinnvoll ist, die sog.Cache (Browser- Seitenspeicher) regelm√§ssig zu leeren. Entweder sie tun das per Hand, oder, besser - wenn der Browser das erlaubt - stellen Sie ein da√ü die Cache beim schlie√üen des Browsers automatisch geleert werden soll. Das spart einerseits Platz auf der Festplatte, andererseits werden damit heruntergeladene Viren automatisch mit gel√∂scht. Damit verhindern Sie da√ü Viren aktiv werden k√∂nnen, sobald sie mit einem Administratorprofil arbeiten. 

Wer es genauer wissen möchte...

Acid3-Tests der wichtigsten Browser, englisch, Video

Suche nach Testberichten

Es gibt nat√ľrlich weitere Browser. Es w√ľrde hier den Rahmen sprengen sie alle zu besprechen. Nochmal der Hinweis: Sie k√∂nnen mehrere Browser installieren und parallel betreiben. Wenn Sie sich nicht sicher sind welcher Ihnen zusagt, probieren Sie es einfach aus: √∂ffnen Sie die gleiche Website mit verschiedenen Browsern, und achten Sie dabei auf Schnelligkeit, Darstellung und Komfort.

√úbersicht in Schulnoten

Browser

Sicherheit

Schnelligkeit

Komfort

Privatsphäre

Internet Explorer bis 8

6

3

3

Firefox

2*)

2

4*)

1

Opera

1

1

2*)

2

Chrome

1

1

3

6

Safari

1

3

3

2

Internet Explorer ab V.9

3(9)  2(10)

4(9)  3(10)

4

2

*) abhängig von Plugins

Diese Wertungen entsprechen dem derzeitigen Stand. Das kann sich durch neue Versionen jederzeit verändern; es ist also kein Fehler gelegentlich neue Tests zu lesen. Bei der Suche danach sollten Sie nicht Google benutzen, da Google seinen eigenen Browser anbietet und die Position der Links davon abhängt, ob und wieviel ein Anbieter zahlt.

Ich empfehle www.metager.de. Nichtkommerzielle (wissenschaftliche) Suchmaschine die andere Suchdienste durchsucht, also einen √úberblick liefert. Gut konfigurierbar.

Browser downloads

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Firefox

Opera

Chrome

Safari

nach Browsern suchen

“Data mining”

So wird das Verhalten von Unternehmen bezeichnet, m√∂glichst viele Daten von den Usern zu sammeln umd sie an die Werbeindustrie zu verkaufen. √úber Cookies oder Scripte wird Ihr Surfverhalten beobachtet, soda√ü es m√∂glich wird ein Profil von Ihnen zu erstellen, das dann gezielte Werbung erm√∂glicht. Dabei kann Ihr Weg durch das Internet verfolgt werden, also notiert, welche Seiten Sie besuchen, wie lange Sie dort bleiben, etc. Ich hatte in diesem Zusammenhang schon vom Google-Chrome - Browser abgeraten. Der Warnhinweis gilt aber z.B. auch f√ľr Toolbars. Es gibt aber noch √ľblere Methoden...

Facebook

Dieser Laden ist an Daten-Sammelwut derzeit nicht zu √ľbertreffen. Das Unfeine daran ist, er sammelt nicht nur Daten seiner Mitglieder, sondern querbeet von allen Usern die Seiten besuchen auf denen der “Like” (gef√§llt mir)-Button eingebunden ist. Man mu√ü ihn nicht anklicken, damit er Daten √ľbertr√§gt. Das ist nach Meinung vieler Datenschutzbeauftragter illegal, wird vielleicht einmal verboten.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-vs-Datenschuetzer-Streit-um-Like-Button-geht-weiter-1338660.html

Diesen Unfug blockieren...

Im Browser kann man gezielt Seiten sperren. Das macht aber nur Sinn wenn man nicht User bei Facebook ist, denn ist die Seite gesperrt, kann man sie gar nicht mehr besuchen. Also, f√ľr die nicht-Facebooker:

Internet Explorer: Facebook zu den nicht vertrauensw√ľrdigen Seiten hinzuf√ľgen

Opera: Inhaltsblockierung aktivieren, Facebook zur Liste der blockierten Sites hinzuf√ľgen.

In beiden Fällen braucht es zwei Einträge:

http:// www.facebook.com*
https:// www.facebook.com*

- jeweils mit Jokerzeichen (*) um √Ąnderungen mit einzuschlie√üen.

Man kann auch die Site unter Windows gleich f√ľr alle Browser sperren, indem man sie in der “hosts”-Datei dem Localhost zuweist. Auch hier sind zwei Eintr√§ge vorzunehmen.

Wirkung: der Like-Button wird nicht mehr angezeigt, die Daten√ľbertragung an Facebook kann nicht mehr stattfinden.

Oder...

Tracker...

Wie schon bei “data mining” besprochen,gibt es sog. “Tracker”. Das sind meist Cookies, die mehr k√∂nnen als Cookies normalerweise tun. Sie lesen die Browser-History und senden deren Inhalte an einen Websitebetreiber, oder folgen gar dem User, zeichnen Tastaturanschl√§ge auf. Das dient, um Profile zu erstellen, die eine personalisierte Werbung erm√∂glichen. Thema “ Privatsph√§re”- kein Sicherheitsproblem, aber unversch√§mt. Verwenden Sie einen Browser, der angenommene Cookies auflistet und bearbeiten bzw. l√∂schen erm√∂glicht, wenn Sie nicht w√ľnschen, da√ü Sie zum “gl√§sernen User” werden! - wenn Ihr Browser das nicht kann (vorausgesetzt, er ist nicht alt) k√∂nnen Sie mindestens Cookies von Drittanbietern (Werbung) sperren, oder auch Cookies allgemein. Das kann allerdings dazu f√ľhren, da√ü manche Sites nicht mehr angezeigt werden k√∂nnen, weil sie Cookies voraussetzen. Je nach Browser k√∂nnen Sie auch Ausnahmen angeben.

Je nach Browser kann man ein Add-on installieren, das unerw√ľnschte Tracker blockiert (z.B. “Ghostery”, oder “Blur”). Die Cookies sind zwar vorhanden, werden aber blockiert - l√∂schen!

Wie im Facebook- Beispiel zu sehen, stecken Tracker nicht nur in Cookies. Sie können auch in kleinen, unauffälligen Grafiken verborgen sein, oder gar nicht sichtbar. Es ist deshalb ratsam, von Zeit zu Zeit alle Browserdaten zu löschen, das ist bei modernen Browsern eingebaut.

zuletzt bearbeitet am 12.01.2015