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-die bisher noch vorhandene eigene Domain (www.atlantische.heimat.info) wird geschlossen und ist schon jetzt nicht mehr aktuell.

Lokale Posse...

Er liegt direkt am Rheinufer, der Campingplatz Mainz-Laubenheim. Allerdings, so ganz richtig gibt es ihn eigentlich gar nicht, denn es existiert nur eine Genehmigung für ein Strandbad, datierend von 1933....

Man könnte sich fragen, wieso das im Jahr 2012 ein Thema ist. Sagen wir mal, sämtliche Stadtverwaltungen haben nicht registriert, daß nach 1960, als der Rhein immer schmutziger wurde, aus dem Strandbad so nach und nach ein Campingplatz geworden ist. Diese Nutzung ist zwar nie genehmigt worden, wurde aber fleißig ausgebaut - so gibt es heute dort ein Wohnhaus und ein Lokal, und das alles würde weiter eher schlecht als recht funktionieren, hätte es nicht eine Überprüfung der Wasserqualität gegeben.

Die ergab schockierende Werte, so wurden die Duschen mit Rheinwasser gespeist und das Trinkwasser stammte aus einem Brunnen auf dem Gelände, was nichts anderes heißt als daß es eben auch Rheinwasser ist, nur durch etwas Sand gefiltert und deshalb klarer. Jedenfalls kein Trinkwasser nach deutschen Verordnungen. Also wurde die Stadt tätig, und bemerkte nun endlich daß es für ein Lokal, ein Wohnhaus und einen Campingplatz gar keine Genehmigung gab, und diese nicht existierende Nutzung wurde mit Sofortwirkung verboten.

Renate Döring, der Besitzerin des Laubenheimer Campingplatze, stehen Tränen in den Augen: Die Stadt Mainz hat die sofortige Schließung des Betriebes verlangt. Die Begründung liegt in einer fehlenden Baugenehmigung aus dem Jahr 1933, erlaubt sei lediglich der Betrieb eines Strandbads. Renate Döring sagt dazu, dass Sie 1978 das Wohnhaus und die Gaststätte von ihrer Tante gekauft habe und holt ein Dokument aus einem Aktenordner hervor, das beweisen soll, dass 1969 die Umstellung von einem Strandbad zu einem Campingplatz gestattet worden sei. Renate Döring hatte Jahre zuvor noch nie Probleme, bis 2010 das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen feststellte, dass es Gesundheitsgefährdung durch „illegale Entnahme von Rheinwasser“ gab, das unter anderem für die Duschen genutzt worden war. Außerdem fehle die Genehmigung für die auf dem Campinggelände vorhandene Trinkwasserversorgung.

Webseite der Gemeinde  (Campingplatz-Artikel wurde gelöscht)

Natürlich wurde dann prozessiert, aber das ergab keine Änderung. Der Platz liegt im Naturschutzgebiet und wäre deshalb - auch mit sauberer Wasseranlage - niemals genehmigt worden, wäre es denn beantragt worden. Also ist er jetzt geschlossen, die Besitzerin versucht es noch eine Instanz höher. Erfolg verspricht das nicht, aber es dauert halt. An diesem Platz ist allerdings wohl nicht nur die Genehmigung der Mangel, da gibt es wohl noch mehr...

Google-Nutzer Erfahrungsbericht erstellt: vor 2 Jahren
Gesamt Schlecht bis mittelmäßig
 4 Adjektive die diesen Campingplatz am Rheinufer treffend beschreiben! Die Sanitäreinrichtungen waren verdreckt und kaputte Dinge wurden nicht ausgetauscht. Auf einer von zwei Toiletten gab es Klopapier, leider funktionierte dort die Spülung aber nicht. Der Handtrocker ratterte vor sich hin und die Dusche (eine Dusche für den gesamten Campingplatz) erinnerte an Omas Zeiten. Positiv war allerdings, dass es überhaupt warmes Wasser gab, zwar erst nach ca. 5 Minuten, aber nach Anblick der Dusche habe ich mir im vorhinein schon Sorgen darüber gemacht. Den Campingplatz würde ich noch nicht mal mehr im Notfall aufsuchen, da sind Autobahnraststätten sogar schöner gegen!

Google Kommentare

 Das Ergebnis sieht bisher so aus:

geschlossen...

 

Im Ortsbeirat wird nun diskutiert, was dort nach dem Campingplatz einmal sein könnte, wieder ein Strandbad, ein Café, Stellplatz für Wohnmobile, Liegewiese..oder was auch immer. Fragt sich noch, ob es je genehmigt wurde daß an einer Straße zu einer Nato-Rampe jede Nacht eine Art Autohof entsteht. LKW’s sammeln sich dort zum übernachten..aber sicher wird sich irgendwann herausstellen daß dort ein Halteverbot gilt, seit 1914....falls das Jemandem auffallen sollte.

 

Einfahrt, Rhein

Dabei hätte die Gegend einiges zu bieten. Gleich gegenüber, auf einer Rheininsel. Auch da gibt es einen Campingplatz. Ob der wohl korrekt genehmigt ist?

Okay, hoffen wir’s mal. Jedenfalls könnte man aus dem hiesigen Rheinufer mehr machen als derzeit. Gegenüber arbeitet der museale Nachbau einer Schiffsmühle, nur erreichbar über eine Autobahnbrücke. Hier dagegen bieten wir einen geschlossenen Campingplatz und eine Kiesverladeanlage. Es kann nur besser werden..

 

 

 

 

Einstweilen passiert gar nichts, bis die nächsthöhere Instanz entschieden hat. Zeit genug für eine Stadt, sich zu überlegen, warum es nur einen Campingplatz gab, der obendrein weder genehmigt noch in lobenswertem Zustand war. Ob es wirklich nicht möglich ist einen Platz anzulegen der nicht illegal und einwandfrei gepflegt ist...

....sollte doch möglich sein...

update, 14.04.13

Keine Änderung. Keine Nachrichten dazu, der Platz ist leer und weiterhin geschlossen. Es war nicht zu erfahren was nun damit ist, Gerichte brauchen Zeit, vermute ich.

leerer Platz

 

 

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zuletzt aktualisiert am 28.03.2015